Zauberei hoch 3

Wunder. Punkt. öffnet die doppelten Böden der Zauberkunst.

Kategorie-Archiv: Präsentation

Die Macht des Wortes in der Zauberkunst – Teil 2

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

Vor einiger Zeit schrieb ich über die Macht des Wortes in der Zauberkunst. Gestern las ich etwas, was über das reine Wort weit hinaus geht und ich hierzu unbedingt weiter geben möchte.

Mein Vorbild und Guru, der spanische Zauberkünstler Juan Tamariz, schreibt in der amerikanischen Fachzeitschrift „Genii„:

Der Spanische Zauberkünstler Juan Tamariz
Juan Tamariz

„Ich benutze Timing und Ablenkung, aber wirklich wichtig ist vor allem das Erinnerungsvermögen. Ich habe dies über 20 Jahre studiert und habe gelernt das Erinnerungsvermögen der Zuschauer ‚gegen sie‘ zu benutzen. Das Langzeitgedächtnis ist chemisch basierend, das Kurzzeitgedächtnis elektrisch. Ein kurzer Eindruck, ein elektrischer Gedanke also, braucht ein Weilchen, bis er chemisch wird. Ich weiß, wie man den kurzen Eindruck noch kürzer machen kann. Was im elektrischen Gedächtnis passiert, kann von Dingen gelöscht werden, die in das chemische Gedächtnis übergehen. Dies und Ablenkung nutzend, kann ich ein Kartenspiel in voller Sicht sortieren. Ich kann Menschen dazu bringen, zu glauben, sie hätten ein Kartenspiel gemischt, obwohl sie es nur abgehoben haben. Sie erinnern sich an Dinge, die nie geschehen sind und vergessen tatsächlich Passiertes.“

Ist Zauberkunst nicht was Wunderbares? Ich muß noch viel lernen…

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Klare Erinnerung

Autor: Robert EsslWeitersagen!

Zur „Macht des Wortes in der Zauberkunst“ von Markus noch ein Gedanke:

Warum ist es so wichtig, dass sich die Zuschauer bei einem Zauberkunststück an bestimmte Bilder erinnern? Eine einfache Erklärung finden wir in der Definition des Magischen Effekts: Ein magischer Effekt ist der Kontrast zwischen der Anfangs- und der Schlusssituation bei Fehlen einer zufälligen Verbindung beider (1).

Je besser und klarer die Erinnerung an den Beginn des Kunststücks, desto stärker wirkt der magische Effekt. Die von Markus beschriebenen Bilder helfen dem Zuschauer, sich klar erinnern zu können.

(1) Ursprünglich stammt die Definition von Arturo de Ascanio und wurde von Roberto Giobbi ergänzt: Giobbi, Roberto: Secret Agenda. Seattle,1. Auflage 2010, S.74.

Einfach unglaublich

Autor: Markus Teubert, Robert EsslWeitersagen!

Habe ich zuletzt über „die Macht des Wortes in der Zauberkunst“ geschrieben, werde ich jetzt ssdfasfsadfasfasfasfasdfasdf. Die Asasdfafa sdfasdfadfagadfgadfsfg dennoch asdf, asdasfsfasdfsd bislang dfasfffasdfa Nate Leipzig asdfasdfasdfasd wichtig. Zaubershow möglichst asdfasdfsasdfs adfasdfasasdfasdf. asdfasfaafdffsafAsfasffaasdffsdfasdfasdfasdfaf Karten und andere Gegenstände. Aber asdfsdfasdfasdfasdfsdfasdfasdfadsfsdf linke Hand asdfasdfsdafsdfasf. Asdfasdfasdfas dfasdf asdfasdfadsf, wie echte Zauberei. Asdf ein sdfasdf sdfa sdfsdfasdfs dafdsf asdfasfsfggadf. Asdfasdfa sdfasdfasdfsdfasdf nicht ganz billig. asdfasdasdfsdfsdf keine Kosten und Mühen. Asdfasdfasd fasdfasdfasdfsdf lohnt sich garantiert asdfasdsdfasdf. Asdfasdfasdfsdf Hellsehen asdfasdfasdf asdafasdfsfgsdgsdfasdfasdf bestes Ergebnis.

Diese Feinheit sdafasdfasdfasdfsdfasdfasdfasdfasdf und sdffasdfaeesdfaasf ein anderes asdfasd fafasdfasdfasasdfsdfsdfasdfasdfasdfasdfa, dfasdfsd fasdfasdfasdfasdfsadfasdfasdf. Asdfasddfsad wenngleich fsdfsdfsadfasfd asdfasdfasdfasdfsdfasdfaasdfasdfsdfsadfsdfadfasdf. Wir haben meistens asdfsdfasdfafasdfasasfasdffsadfdfasdfasdfsdf verwendet und sind damit sehr zufrieden. Asdfsdfa sdfsadfasfasdf, aber Peter asdadsffsfsafasdfasf. Nicht immer aasdfsad afasdfas dfaasdfasdf Zuschauer asdfasdfadfsasaaa sdfasdfasdfasdfsdfasdfasd erscheint fraglich. Eine andere Möglichkeit wäre asdfasdfasdfsdfsdfasdfasdfsdfsdfasdfadsfasdf. Asdfsdfasdfasdfsd fasdfasdfasdfasdfasf viel Übung, asdfas und dfasdfa sdfsdfasdfasdfasdfsd Erfahrung asdfasdfasdfasdfasdfsdfsdfasdfsdfas dfasdfasdf reiner Zufall asdfasdfasdfasdfasdfasdfsdfsda Peter Hacks in „Maßgaben der Kunst“ genauso wie Derren Brown in „Absolute Magic“. Afsdfsdfasdfasdfasdfsdfasdfasdfasdf perfekte Gedankenübertragung asdfa sdfasdfasdfas dfasdfasdfasdfasdfasadffaZaubershow Leipzig Zuschauer asdfasdfasadfasdfdfggdf Freiheitsgrad ist nicht zu übertreffen asdfasdfsdfasdfasdfsdfasdasdfsdffsd selbst überlassen. Dies führt dazu, dass eine dfsdfasdasdfsdffsdasdf sdfasdfasdfasdfasfasdfsdfa mit asdfasdfasadfafsdfs sogar die Lottozahlen totsicher vorhersagen. Zaubershow nur bei schönem Wetter Zauberer Wunder Punkt. Asdfasdfsdfsasdfasdfasdfsdfasdfas sieht so aus asdfsdfasdfasdfasdf aber kein Zufall.

Afasdfasdfasdfasdfasf Neid anderer Zauberkünstler asdfasdfasdfasdfsdf sdfasdfasdfaasdfsd fsdfdfsdf unserer Zaubershow sdfasdfsfsdfsdfasdfsdd Wunder Punkt fasdfa sdfsdfasdfasdfasdfasdf, aber Zauberkünstler es ist mindestens asdfsdfsdfasdfasdfasdf hundertprozentig asdfsdfsdfsdfsdf. Eine bessere Lösung wäre asdfasdfas oberste Karte asdfasdfsdfsadfadd sfsdf sadfadssdfsdfsdfasdfsdaf fast unsichtbar sdfasdkfalösdfjaskldfjas kfaösdfkj, sdlsdfk asdöfl aösdfajsdklf Schnickschnack dfd lkfjasldkfjasdfsdfasdfasdfasdfasdfasdfsd kaputt wenngleich kaputtfasdfasdfasdfas dfasdfasdf asdfas dfas, dfasdfa sdfasdfasdfffffa sdfsdfasdf afdasffsdaff. Ettliche Asdfsdfsdfasdfsdfsdfasdffaaaaasdfasdf großer Bühne und sdafasdfasdfasdfsdf im kleinen Rahmen asdfsdfasdfasdfsdf etwas zu verändern, um asdfsdfsdfsaasd fsdfassdssdffsddfasdasdfasdf. Und unbedingt zerreissen fadfasfdsdfdfsdffsdsdfadfaasdf in der Mitte falten und asdfdfasdfa sdfasdfsdfasdf. Dabei macht es Sdafsdfas dfasdfasdfasdfasfsdff sieht immer beeindruckend aus asdfsdfasdfasdfafasdsdf.  dsasdfsdfasdfasdfasdasdffdsfsfsfsfsfsfsfs fsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfs und wenn Sie das beherzigen, wird Ihr Publikum toben.

Den neuesten Artikel von Markus musste ich ein wenig zensieren: Er beinhaltet höchst brisantes Material. Manches ist sogar revolutionär. Wir selbst werden das meiste davon gleich in unserer nächsten Show verwenden. Die Veröffentlichung hätte den Unmut vieler Zauberkünstler auf uns gezogen.

Die Macht des Wortes in der Zauberkunst

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

„Im Anfang war das Wort“ sagen die Bibel und Goethe.

Der moderne Kommunikationswissenschaftler hat hingegen herausgefunden, dass die menschliche Kommunikation nur zu 7 Prozent über den Inhalt der Worte funktioniert.

Ich glaube, in der Zauberkunst trägt das Wort wesentlich zur Täuschung und emotionalen Beteiligung der Zuschauer bei.

Der großartige Münchener Zauberkünstler Jörg Alexander sagt z.B. wenn er ein Seil zerschneidet: „Die Schere durchtrennt das Seil Faser für Faser.“ Wenn die Erbse beim Hütchenspiel unter das Glas, in die Nuss wandert, benutzt er die Formulierung „…wie ein Lichtstrahl“.

Jörg erzeugt so ganz bewusst bestimmte Bilder im Kopf seiner Zuhörer. Niemand wird mehr vergessen oder anzweifeln, dass das Seil tatsächlich zerschnitten wurde. Und was für eine Steigerung der magischen Wirkung, wenn ich mir vorstelle, dass die Erbse das Glas wie ein Lichtstrahl durchdringt!

Davon inspiriert, habe ich mir meinen Vortrag zum klassischen Ringspiel erarbeitet:

Ständig benutze ich Wörter wie Stahl, massiv, solide, fest verschlossen, kugelsicher, wasserdicht, usw. Ich spreche von „hermetisch voneinander getrennten“ und von „untrennbar miteinander verketteten“ Ringen. Damit etabliere ich (hoffentlich ;-)) bestimmte Assoziationen in den Köpfen der Zuschauer. Das wiederum führt zu einem stärkeren magischen Erlebnis.

Wenn ich sage: „Bitte untersuchen Sie den Gegenstand nochmals.“ impliziert dies automatisch, dass der Gegenstand schon einmal untersucht wurde! Wenn ich rekapituliere: „Sie haben gemischt, dann haben Sie eine Karte bestimmt, dann Sie eine Zahl“ habe ich vielleicht eine für die Methode wichtige Reihenfolge vertauscht. Außerdem hat der Zuschauer vielleicht nicht gemischt, sondern nur abgehoben (da er im Kunststück vorher tatsächlich gemischt hat und ich körpersprachliche Mittel zusätzlich nutze, fällt es ihm auch sehr schwer, hier nicht zu zustimmen – aber wir schweifen ab ;-)).

Zu guter Letzt: Wir erzeugen also mit unseren Wörtern Bilder im Kopf des Zuhörers. Und ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Damit behalten also auch die modernen Kommunikationswissenschaftler recht. 😉

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