Zauberei hoch 3

Wunder. Punkt. öffnet die doppelten Böden der Zauberkunst.

Kunststück

Autor: Peter GrandtWeitersagen!

Er oder wir!

Heutzutage hat man es als Zauberkünstler auch nicht eben leicht. Gegen die Kunststücke der Politik muß sich unsereiner am Mark erst mal behaupten! Aber unsere Position bei Wunder. Punkt. ist „kerngesund“, wie man so schön sagt. Kommen, sehen und staunen Sie selbst…! Die anderen, die aus der Politik, sind aber auch nicht ohne Witz, daß muß der Neid ihnen lassen: Die Pleite Griechenlands „bedroht“ die Banken. Die Regierung handelt: „Private Gläubiger“ sollen die Griechenland-Pleite teilweise übernehmen, hört und staunt man. Nun gibt es ja im bürgerlichen Recht so manchen Zauberspruch, um eine Zahlungsunfähigkeit „gewinnbringend zu realisieren“. Das aber hat wirklich Klasse: Pleitezertifikate werden durch einen Hebel vervielfacht und in Umlauf gebracht. Wer soll die kaufen? Sie haben schon gekauft! Die Bank Ihres Vertrauens bucht sie dann einfach in Ihre Fonds. – Geschickte Arbeit nennt man Kunst.

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Anleitung zum glücklich sein für die Zuschauer einer Zaubershow

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

Juan Tamariz, der wohl beste Zauberkünstler der Gegenwart, sagt: „Für den Zuschauer einer Zaubershow gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder er staunt und erfreut sich an den Emotionen und Erkenntnissen, die das Erstaunen mit sich bringen. Oder, er versucht heraus zu bekommen, „wie es geht“. Wenn man das Geheimnis zu ergründen versucht, gibt es wieder 2 Möglichkeiten: Entweder man ist erfolgreich und damit desillusioniert, was für Enttäuschung und Frustration sorgt. Oder man bekommt „es nicht heraus“ – das Ergebnis sind ganz ähnliche Gefühle. Will der Zuschauer also während oder nach einer Zaubershow herausfinden, wie die Zauberei funktioniert, wird er am Ende enttäuscht und frustriert sein. Es ist einfach immer besser, die innere Abwehr aus zu schalten und die Emotionen und Erkenntnisse zu geniessen, die Erstaunen mit sich bringt.“

Wunder Punkt (Foto: Stefan Noebel-Heise)

Es bleibt eigentlich nur die Frage offen, wie der Zuschauer diese „innere Abwehr“ gegen Dinge die sind, aber nicht sein können, im Rahmen einer Zaubershow überwinden kann.
Zu aller erst ist es natürlich meine Aufgabe als Zauberkünstler, dem Zuschauer dabei zu helfen, ihn in der Show an die Hand zu nehmen und zu führen. Aber, dies ist ja eine Anleitung für Dich, lieber Zuschauer.

Es hilft natürlich sehr, ohne Vorurteile in eine Zaubershow zu gehen. Vergiss alles, was Du über Zauberkunst zu wissen meinst. Was man im Fernsehen diesbezüglich zu sehen bekommt, ist nicht repräsentativ. Die Klischees (Täubchen, Tüchlein, Glitzerjackett, bunte Zauberkisten) treffen nur in schlechten Shows zu – und von diesen sprechen wir hier ja nicht 😉 Also, komm offen und neugierig!

Zuschauer bei Wunder Punkt (Foto: Stefan Noebel-Heise)

Freilich lebt Zauberkunst auch von dieser Spannung, dass der Zuschauer hinter das Geheimnis kommen und der Künstler dies verhindern möchte. Es ist nicht wirklich zu verhindern, dass man grübelt und fragt: „Wie geht denn so was?“ Aber, bleib locker! Denk daran, wie schön es ist, zu staunen, zu genießen, zu lernen.

Roberto Giobbi, ein weiterer Großer unserer Kunst, schreibt: „Es liegt eine tiefe Schönheit in versierter Verwunderung. Zauberkunst stimuliert unsere Fantasie und tut mehr für uns, als wir erklären können.“

Über Zauberkunst – Der Kreuzer Leipzig fragt Wunder Punkt

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Das folgende Interview ist in dem Online-Magazin des Kreuzer – Leipzig erschienen. Wir danken ganz herzlich für die Genehmigung, das Interview hier auf unserem Blog veröffentlichen zu dürfen.

kreuzer: Wie sind Sie zur Zauberei gekommen – und geblieben?

PETER GRANDT: Wahrscheinlich bleibt man dabei, wenn die Zuschauer dem Zauberlehrling am Anfang nicht zu oft auf die Schliche kommen…

ROBERT ESSL: Eigentlich wollte ich lernen, beim Kartenspielen zu schummeln, hatte aber keine Ahnung, wo. In einem Zauberladen stieß ich auf Bücher über Kartenzauberei. Daran habe ich mich gleich fest gebissen und sehr intensiv mit beschäftigt. Schummeln beim Kartenspielen kann ich aber bis heute nicht.

MARKUS TEUBERT: Für mich ist es kaum zu verstehen, dass man, einmal mit dem »Bazillus Magicus« angesteckt, davon wieder loskommt. Obwohl ich viele Jahre die Zauberkunst nur neben einem »richtigen« Beruf betrieben habe, war immer klar, dass ich irgendwann ausschließlich zaubern möchte. Der Auslöser war eine Kinderzaubershow des DDR-Zauberers Jochen Zmeck, etwa 1974.

kreuzer: Was ist das Besondere an Wunder Punkt?

GRANDT: Der Zauberer, im allgemeinen ein Solist, kann hier mit anderen zusammen arbeiten und Möglichkeiten entdecken, die dem Solisten verwehrt bleiben – betreffs des Repertoires oder auch der tricktechnischen Möglichkeiten.

ESSL: …und auch bezüglich der Inszenierung.

GRANDT: Ich sehe Wunder Punkt an einem spannenden Punkt mit großen Entwicklungsmöglichkeiten. Leider verschleißt sich der nicht subventionierte Künstler zu sehr, denn die notwendigen Investitionen an Zeit und Geld sind kaufmännisch nicht zu rechtfertigen. Aber wenn das Projekt weiterbesteht, wird dem heutigen Schwerpunkt – fassungsloses Staunen herzustellen – ein theatralischer hinzugefügt. Die drei Zauberer werden in ihren unterschiedlichen Rollen deutlicher erkennbar werden und Konflikte miteinander austragen. Ob das alles zu intellektueller Größe führt, hängt davon ab, ob sich Hilfe findet. Über die finanziellen Aussichten des Berufsstandes Künstler, der inzwischen geschlossen zu Altersarmut führt, müsste einmal gesprochen werden. Kunst entsteht, wenn am Ende des Monats noch Geld für Kunst verfügbar ist. Soll heißen: Der Künstler wundert sich, dass die Kulturpolitik noch immer nicht weiß, dass neben Architekten, Steuerberatern und Anwälten auch Künstler eine Honorarordnung brauchen. Die Künstlersozialkasse erklärt regelmäßig, der Berufsstand der freischaffenden Künstler gleiche dem der Bettler, und die Kulturpolitik lässt sich immer noch die Budgets kürzen.

kreuzer: Herr Essl, hat das Zaubern etwas mit Ihrem Hauptberuf Mediziner zu tun?

ESSL: Es ist eine Ergänzung, außerdem liebe ich meinen Beruf. Aber man wird kein guter Arzt, wenn man sich nur mit der Medizin beschäftigt. Für den Zauberer gilt das Gleiche. Wichtig ist, beides sorgfältig zu trennen, sonst landen wir schnell wieder beim gemeinsamen Ursprung beider Disziplinen: dem Wunderheiler, Schamanen, Guru.

GRANDT: Der Zauberer der Urzeit ist nicht nur der Vorläufer des Zauberkünstlers oder des Arztes, sondern der Vorläufer des Wahren, Guten und Schönen insgesamt. Der frühe Zauberer ist der Urahn des Wissenschaftlers, Philosophen und Künstlers! Das ist exklusiv für den kreuzer die kürzeste Analyse der Zauberkunst bisher!

kreuzer: Denken Sie sich selbst Ihre Tricks aus?

Die Speisekarte

GRANDT: Wir interpretieren. Das Erschaffen eines Kunststückes kann eine komplexe Angelegenheit sein. In der Regel gibt es so viel klug Ausgedachtes, dass man sich heute sehr gute Kunststücke aussuchen kann, wenn man sie zu finden weiß. Das Auffinden derselben ist eine Grundschwierigkeit, die im Theater ganz ähnlich ist. Auch die Unsitte des Bearbeitens hat der Zauberer sich beim Theater abgeschaut. Das führt ebenfalls zu verheerenden Ergebnissen: Entweder der Trick ist schlecht, dann richtet es auch die Bearbeitung nicht, oder der Trick war gut, bevor der Bearbeiter das Messer wetzte.

kreuzer: Haben Sie einen Lieblingstrick?

GRANDT: Der routinierte Gesprächspartner antwortet darauf: immer der neueste Trick. Denn das Aufführen einer Illusion ist ein unglaublich komplexes und anfälliges Vorhaben.

ESSL: Mit zwei Kunststücken habe ich mich die letzten Jahre sehr intensiv beschäftigt: dem Becherspiel und dem Löffelverbiegen. Das Becherspiel ist das nachweislich älteste Kunststück, aber es hat bis heute nichts an seinem Reiz eingebüßt. Es ist eine kleine Welt für sich; gewissermaßen die ganze Welt der Zauberkunst im Kleinen.

TEUBERT: Ich arbeite gerade am klassischen Ringspiel. Unfassbar, welch unglaublichen Effekte damit möglich werden. Ich würde es tatsächlich als mein derzeitiges Lieblingskunststück bezeichnen – und ich bin kein routinierter Gesprächspartner.

kreuzer: Gibt es einen besonderen Trick, den Sie unbedingt noch lernen wollen?

ESSL: Zurzeit arbeite ich daran, eine Zitrone mit einer Tomate zu einer Orange verschmelzen zu lassen. Gewissermaßen eine Farbenlehre für Zauberer.

kreuzer: Was ist schwieriger: Ein Kaninchen verschwinden lassen oder Gedankenlesen?

GRANDT: Ein Kaninchen erscheinen zu lassen scheint schwieriger zu sein, man sieht es viel seltener. Wie in der Mode gibt es auch in der Zauberei aktuelle Strömungen. Der Zyklus beginnt mit dem Taschenspieler, der eine Münze aus der Luft greift. Die Suche nach der Sensation macht aus dem Taschenspieler einen Illusionisten: Er lässt einen Elefanten verschwinden. Wenn die Gigantomanie nicht mehr steigerbar ist, schlägt die Stunde der Minimalisten. Der Mentalist ist das, was in der Architektur Bauhaus heißt. Selbst die Münze des Taschenspielers wird nicht mehr benötigt, der Manipulator verwandelt einen Gedanken im Kopf des Zuschauers.

ESSL: Am schwierigsten ist es, die Gedanken eines Kaninchens zu lesen.

kreuzer: Will sich Ihr Publikum bezaubern lassen oder wartet es darauf, den Trick zu entlarven?

GRANDT: Natürlich will das Publikum den Trick entlarven. Wenn es das nicht wollte, würde ich das Publikum nicht mögen. Und doch wünscht das Publikum zutiefst, dass die Illusion gelingt. Dieser Widerspruch verweist auf das, was die ewige Faszination unserer Gattung ausmacht. Das Staunen ist unsere Form der Poesie, unsere Gattungsschönheit.

ESSL: Das Publikum spürt sehr genau, wann es veralbert wird. Zauberkunst ist eine ehrliche Kunst. Anzustreben ist folgendes: Im Moment der Illusion will der Zuschauer an das Wunder glauben, aber gleichzeitig kann er das Gesehene als Illusion einordnen. Ich denke da an die berühmte Antwort von Madame du Deffand auf die Frage, ob sie an Gespenster glaube: »Nein. Aber ich fürchte mich vor ihnen!«

kreuzer: Warum sind die Menschen auch im digitalen Zeitalter noch fasziniert von der Zauberkunst?

TEUBERT: Die Faszination von Dingen wie Gedankenlesen, Schweben, Erscheinen, Verschwinden usw. ist immer gleich groß, da verändert auch das digitale Zeitalter nichts. Wenn technische Methoden und Erklärungen ausgeschlossen werden können, sind wir doch wieder bei Null.

ESSL: Umgekehrt sind wir Zauberer auch vom digitalen Zeitalter fasziniert. Auf unserem Blog versuchen wir die Möglichkeiten der digitalen Welt für uns zu erschließen. Da können die Besucher selbst eine Münze verschwinden lassen und Peter wird demnächst erklären, wie Uri Geller Löffel von den Fernsehgeräten der Zuseher durchs Zimmer fliegen lässt.

Zaubern Sie selbst!

Autor: Robert EsslWeitersagen!

Sie können selbst zaubern und die Münze unten im Bild verschwinden lassen!

Jetzt sofort und ganz ohne Computer-Tricks!

Wollen wir wetten?

Halten Sie Ihr linkes Auge zu. Kommen Sie bis auf etwa 20 cm an den Bildschirm heran. Schauen Sie mir in die Augen, fixieren Sie ständig meine Augen. Bewegen sie sich jetzt  l a n g s a m  vom Bildschirm weg, bis die Münze verschwindet.

Lassen Sie diese Münze verschwinden!

Wenn es Ihnen nicht gelingt, die Münze verschwinden zu lassen, sollten Sie noch etwas mit dem Abstand zum Monitor experimentieren. Die Münze ist gleich wieder da, wenn die Entfernung zu groß ist! Das ist nur ein kleiner Bereich und hängt von der Bildgröße auf Ihrem Monitor ab.

Ist die Münze verschwunden, dann haben Sie den blinden Fleck Ihres Auges über die Münze gebracht. Der blinde Fleck ist Ihnen sicher bekannt; nur kurz zur Erinnerung: Das ist die Stelle im Auge, wo der Sehnerv die Netzhaut verlässt. Diese Stelle ist beim Menschen nicht mit Sinneszellen besetzt. Sobald wir ein Auge schließen, müssten wir eigentlich ständig ein „Loch“ sehen und zwar etwas seitlich (15°) vom Punkt des schärfsten Sehens. Unser Gehirn füllt ihn aber auf mit Sinneseindrücken, die es aus der Umgebung des blinden Flecks gewinnt. Es stellt eine Vermutung an: was um den blinden Fleck herum zu sehen ist, muss auch dort zu sehen sein. Gewissermaßen wettet unser Gehirn, und oft genug gewinnt es diese Wette auch. Im Fall der Münze verliert es sie! Das passiert ganz von selbst, unbewusst, und wir können uns nicht dagegen wehren.

Abgesehen vom blinden Fleck des Auges gibt es eine Reihe ähnlicher Mechanismen. Unser Gehirn stellt Vermutungen über unsere Umwelt an, wenn Informationen fehlen. Es ergänzt dann und erfindet Dinge. (1)

Der Zauberkünstler sucht nach Lücken in der Wahrnehmung des Zuschauers. Durch Vermutungen versucht der Zuschauer diese Lücken zu schließen. Er wettet: die Münze ist in der Hand des Zauberers. Aber der Zauberer sorgt dafür, dass der Zuschauer diese Wette verliert – die Münze ist verschwunden…

(1) Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen – Die Intelligenz des Unbewußten und die Macht der Intuition. München, 4. Auflage 2008, S. 50ff.

Das habe ich doch selbst gesehen!

Autor: Peter GrandtWeitersagen!

14 Jahre war ich alt als ich zum ersten Mal verblüfft bemerkte, wie meine Zuschauer mein Kunststück in ihrer Erinnerung zu einem kleinen Wunder aufbauschten, so daß es mit meiner bescheidenen Vorführung eigentlich nichts mehr zu tun hatte.

Einerseits war ich gebauchpinselt, da die Täuschung so gut gelang. Andererseits aber war es schockierend zu sehen, wie felsenfest diese Zuschauer glaubten etwas erlebt zu haben, das so niemals stattgefunden hatte…

Ich bin noch heute oft sprachlos in welchem Maße die Fantasie, die Haltung und die Stimmung der Zuschauer das Gewesene vergrößern bzw. verändern können.

„Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge.“ Dostojewski. Mir scheint die Selbsttäuschung weniger sicher beherrschbar.

Zauberei ist Wahrnehmungstäuschung. Täuschung und Selbsttäuschung bedingen sich. Optische Illusionen zeigen das sehr gut.

Optische Täuschungen nutzt der Zauberer seltener als man glaubt.

In WUNDER. Punkt. erklären wir an einer optischen Täuschung, daß das Publikum gar nicht genug aufpassen kann…

Die drei Zauberer stehen Kopf

…Sobald man das Bild um 180 Grad dreht, erkennt man was sich das Gehirn auf dem oberen Bild zu sehen weigert. (Damit Sie jetzt nicht den Bildschirm aus der Wand reißen müssen:)…

alles verkehrt

Für alle, die Spaß an derartigen Spielereien haben, hier ein Link mit ganz eindrucksvollen Inszenierungen, jenseits der „üblichen Verdächtigen“:

Glaube ist Macht!

Autor: Peter GrandtWeitersagen!

Glauben Sie an Zauberei? An Auferstehung?

Der Zauberer hat doch, seit man sich an den ehemals polytechnischen Oberschulen wieder auf den Religionsunterricht konzentriert, als einziger kein Glaubwürdigkeitsproblem. Ganz anders ergeht es den Jüngern unserer Marktwirtschaft. Hedgefonds-Manager sind heute auch nicht mehr, was die Milliardäre früher mal waren.

George Soros - Die Analyse der Finanzkrise...

George Soros hat Milliarden am Kapitalmarkt gescheffelt. In seinem Buch „Die Analyse der Finanzkrise…und was sie bedeutet – weltweit“ liest sich der legendäre Hedgefonds-Manager wie der große Bruder von Karl Marx: Finanzsystem zerschlagen. Banken in staatlicher Hand sind immer noch besser, als ein Bankensystem, das nicht funktioniert. Leerverkäufe sollten durch geborgte Aktien gedeckt sein. Er wünscht Staatsaufsicht, eine gerechtere Einkommensverteilung, bessere Sozialleistungen, verbesserte Bildung, geringere Militärausgaben, Hilfe für Entwicklungsländer. „Ein ungeheuer beeindruckendes und stattliches Gebäude, das internationale Finanzsystem, ist nicht durch Einwirkungen von außen zusammengebrochen, sondern weil es schlecht durchdacht war.“

Will man das denn glauben? Gibt es denn gar keine Kapitalistenehre mehr? Gemeingefährliche Verräter schließen Zauberer aus ihren Zirkeln aus…

Karl Marx hat mit seinem Buch „Das Kapital“ übrigens kein großes Kapital anhäufen können. Geld hat er aber verdient, und jetzt halten Sie sich fest: mit Börsenspekulationen!

Glauben Sie noch immer nicht an Reinkarnation?

Die Macht des Wortes in der Zauberkunst – Teil 2

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

Vor einiger Zeit schrieb ich über die Macht des Wortes in der Zauberkunst. Gestern las ich etwas, was über das reine Wort weit hinaus geht und ich hierzu unbedingt weiter geben möchte.

Mein Vorbild und Guru, der spanische Zauberkünstler Juan Tamariz, schreibt in der amerikanischen Fachzeitschrift „Genii„:

Der Spanische Zauberkünstler Juan Tamariz
Juan Tamariz

„Ich benutze Timing und Ablenkung, aber wirklich wichtig ist vor allem das Erinnerungsvermögen. Ich habe dies über 20 Jahre studiert und habe gelernt das Erinnerungsvermögen der Zuschauer ‚gegen sie‘ zu benutzen. Das Langzeitgedächtnis ist chemisch basierend, das Kurzzeitgedächtnis elektrisch. Ein kurzer Eindruck, ein elektrischer Gedanke also, braucht ein Weilchen, bis er chemisch wird. Ich weiß, wie man den kurzen Eindruck noch kürzer machen kann. Was im elektrischen Gedächtnis passiert, kann von Dingen gelöscht werden, die in das chemische Gedächtnis übergehen. Dies und Ablenkung nutzend, kann ich ein Kartenspiel in voller Sicht sortieren. Ich kann Menschen dazu bringen, zu glauben, sie hätten ein Kartenspiel gemischt, obwohl sie es nur abgehoben haben. Sie erinnern sich an Dinge, die nie geschehen sind und vergessen tatsächlich Passiertes.“

Ist Zauberkunst nicht was Wunderbares? Ich muß noch viel lernen…

Klare Erinnerung

Autor: Robert EsslWeitersagen!

Zur „Macht des Wortes in der Zauberkunst“ von Markus noch ein Gedanke:

Warum ist es so wichtig, dass sich die Zuschauer bei einem Zauberkunststück an bestimmte Bilder erinnern? Eine einfache Erklärung finden wir in der Definition des Magischen Effekts: Ein magischer Effekt ist der Kontrast zwischen der Anfangs- und der Schlusssituation bei Fehlen einer zufälligen Verbindung beider (1).

Je besser und klarer die Erinnerung an den Beginn des Kunststücks, desto stärker wirkt der magische Effekt. Die von Markus beschriebenen Bilder helfen dem Zuschauer, sich klar erinnern zu können.

(1) Ursprünglich stammt die Definition von Arturo de Ascanio und wurde von Roberto Giobbi ergänzt: Giobbi, Roberto: Secret Agenda. Seattle,1. Auflage 2010, S.74.

Zauberkunst und Fotografie 2

Autor: Robert EsslWeitersagen!

Eine ganz andere Art von Zauberei: Der Winter hat unsere Küchenkräuter in Eisskulpturen verwandelt.

Einfach unglaublich

Autor: Markus Teubert, Robert EsslWeitersagen!

Habe ich zuletzt über „die Macht des Wortes in der Zauberkunst“ geschrieben, werde ich jetzt ssdfasfsadfasfasfasfasdfasdf. Die Asasdfafa sdfasdfadfagadfgadfsfg dennoch asdf, asdasfsfasdfsd bislang dfasfffasdfa Nate Leipzig asdfasdfasdfasd wichtig. Zaubershow möglichst asdfasdfsasdfs adfasdfasasdfasdf. asdfasfaafdffsafAsfasffaasdffsdfasdfasdfasdfaf Karten und andere Gegenstände. Aber asdfsdfasdfasdfasdfsdfasdfasdfadsfsdf linke Hand asdfasdfsdafsdfasf. Asdfasdfasdfas dfasdf asdfasdfadsf, wie echte Zauberei. Asdf ein sdfasdf sdfa sdfsdfasdfs dafdsf asdfasfsfggadf. Asdfasdfa sdfasdfasdfsdfasdf nicht ganz billig. asdfasdasdfsdfsdf keine Kosten und Mühen. Asdfasdfasd fasdfasdfasdfsdf lohnt sich garantiert asdfasdsdfasdf. Asdfasdfasdfsdf Hellsehen asdfasdfasdf asdafasdfsfgsdgsdfasdfasdf bestes Ergebnis.

Diese Feinheit sdafasdfasdfasdfsdfasdfasdfasdfasdf und sdffasdfaeesdfaasf ein anderes asdfasd fafasdfasdfasasdfsdfsdfasdfasdfasdfasdfa, dfasdfsd fasdfasdfasdfasdfsadfasdfasdf. Asdfasddfsad wenngleich fsdfsdfsadfasfd asdfasdfasdfasdfsdfasdfaasdfasdfsdfsadfsdfadfasdf. Wir haben meistens asdfsdfasdfafasdfasasfasdffsadfdfasdfasdfsdf verwendet und sind damit sehr zufrieden. Asdfsdfa sdfsadfasfasdf, aber Peter asdadsffsfsafasdfasf. Nicht immer aasdfsad afasdfas dfaasdfasdf Zuschauer asdfasdfadfsasaaa sdfasdfasdfasdfsdfasdfasd erscheint fraglich. Eine andere Möglichkeit wäre asdfasdfasdfsdfsdfasdfasdfsdfsdfasdfadsfasdf. Asdfsdfasdfasdfsd fasdfasdfasdfasdfasf viel Übung, asdfas und dfasdfa sdfsdfasdfasdfasdfsd Erfahrung asdfasdfasdfasdfasdfsdfsdfasdfsdfas dfasdfasdf reiner Zufall asdfasdfasdfasdfasdfasdfsdfsda Peter Hacks in „Maßgaben der Kunst“ genauso wie Derren Brown in „Absolute Magic“. Afsdfsdfasdfasdfasdfsdfasdfasdfasdf perfekte Gedankenübertragung asdfa sdfasdfasdfas dfasdfasdfasdfasdfasadffaZaubershow Leipzig Zuschauer asdfasdfasadfasdfdfggdf Freiheitsgrad ist nicht zu übertreffen asdfasdfsdfasdfasdfsdfasdasdfsdffsd selbst überlassen. Dies führt dazu, dass eine dfsdfasdasdfsdffsdasdf sdfasdfasdfasdfasfasdfsdfa mit asdfasdfasadfafsdfs sogar die Lottozahlen totsicher vorhersagen. Zaubershow nur bei schönem Wetter Zauberer Wunder Punkt. Asdfasdfsdfsasdfasdfasdfsdfasdfas sieht so aus asdfsdfasdfasdfasdf aber kein Zufall.

Afasdfasdfasdfasdfasf Neid anderer Zauberkünstler asdfasdfasdfasdfsdf sdfasdfasdfaasdfsd fsdfdfsdf unserer Zaubershow sdfasdfsfsdfsdfasdfsdd Wunder Punkt fasdfa sdfsdfasdfasdfasdfasdf, aber Zauberkünstler es ist mindestens asdfsdfsdfasdfasdfasdf hundertprozentig asdfsdfsdfsdfsdf. Eine bessere Lösung wäre asdfasdfas oberste Karte asdfasdfsdfsadfadd sfsdf sadfadssdfsdfsdfasdfsdaf fast unsichtbar sdfasdkfalösdfjaskldfjas kfaösdfkj, sdlsdfk asdöfl aösdfajsdklf Schnickschnack dfd lkfjasldkfjasdfsdfasdfasdfasdfasdfasdfsd kaputt wenngleich kaputtfasdfasdfasdfas dfasdfasdf asdfas dfas, dfasdfa sdfasdfasdfffffa sdfsdfasdf afdasffsdaff. Ettliche Asdfsdfsdfasdfsdfsdfasdffaaaaasdfasdf großer Bühne und sdafasdfasdfasdfsdf im kleinen Rahmen asdfsdfasdfasdfsdf etwas zu verändern, um asdfsdfsdfsaasd fsdfassdssdffsddfasdasdfasdf. Und unbedingt zerreissen fadfasfdsdfdfsdffsdsdfadfaasdf in der Mitte falten und asdfdfasdfa sdfasdfsdfasdf. Dabei macht es Sdafsdfas dfasdfasdfasdfasfsdff sieht immer beeindruckend aus asdfsdfasdfasdfafasdsdf.  dsasdfsdfasdfasdfasdasdffdsfsfsfsfsfsfsfs fsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfs und wenn Sie das beherzigen, wird Ihr Publikum toben.

Den neuesten Artikel von Markus musste ich ein wenig zensieren: Er beinhaltet höchst brisantes Material. Manches ist sogar revolutionär. Wir selbst werden das meiste davon gleich in unserer nächsten Show verwenden. Die Veröffentlichung hätte den Unmut vieler Zauberkünstler auf uns gezogen.

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