Zauberei hoch 3

Wunder. Punkt. öffnet die doppelten Böden der Zauberkunst.

Schlagwort-Archiv: Zauberkunst

Zaubern lernen – aber wie?

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

Immer wieder werde ich von interessierten Laien gefragt, wie und wo man die Kunst des Zauberns erlernen kann.

Nun, zuallererst ist ein Zauberkünstler Autodidakt. Initialzündung in der Kindheit ist oft der berühmte Zauberkasten. Später hilft aber vor allem ein gutes Zauberbuch aus dem öffentlichen Buchhandel. Hier 2 Empfehlungen:

„Zaubern für Dummies“ von David PogueZaubern für Dummies

Hier wird unterhaltsam und informativ alles behandelt, was das Herz des Zauberlehrlings begehrt: vom lustigen Partyscherz bis zum erstaunlichen Karten – Kunststück. Es gibt sogar Kapitel zur Geschichte und über berühmte Protagonisten der Zauberkunst.

 

 

„Handbuch der Magie“ von Jochen Zmeck

Handbuch der Magie

Das Handbuch der Magie (Erstauflage 1978) ist ein großartiges Grundlagenwerk. Ich wuchs damit auf und schaue selbst aktuell noch hin und wieder rein. Bis heute wird es als Grundlage für die Aufnahme – Prüfung in den Magischen Zirkel von Deutschland verwendet.

Womit wir bei einer durchaus interessanten Anlaufstelle wären. In diesem Dachverband der deutschen Zauberkünstler findet man Kontakt zu Gleichgesinnten, Zugang zur Fachzeitschrift „MAGIE“ sowie zu Fachkongressen und Seminaren.

Die meisten Profi – Zauberkünstler helfen gern beim Einstieg oder geben selbst Unterricht.

Braucht’s noch einen Anstoss? Der könnte auch das Live – Erlebnis einer (guten!) Zaubershow sein. Tipp: am Sonntag, 25.03.2012 spielen wir wieder im Leipziger Kabarett Sanftwut  😉

Wunder.Punkt. Live

Die 3 Zauberkünstler von „Wunder.Punkt.“ – live auf der Bühne.

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Ein Meister seines Fachs!

Autor: Robert EsslWeitersagen!
Markus hat bereits hier im Blog von seinem Lieblingskunststück geschwärmt: dem Ringspiel. Er hat damit sein Meisterstück geschaffen! Wer dieses Kunststück hautnah erleben will, der sollte unsere Zaubershow in Leipzig besuchen – im Kabarett Sanftwut.

Um diese Perfektion zu erreichen, hat Markus die alten Meister der Zauberkunst studiert. Ein Ausgangspunkt war dabei natürlich das Ringspiel von Dai Vernon:

Dai Vernon – Ringspiel

Zaubern Sie selbst!

Autor: Robert EsslWeitersagen!

Sie können selbst zaubern und die Münze unten im Bild verschwinden lassen!

Jetzt sofort und ganz ohne Computer-Tricks!

Wollen wir wetten?

Halten Sie Ihr linkes Auge zu. Kommen Sie bis auf etwa 20 cm an den Bildschirm heran. Schauen Sie mir in die Augen, fixieren Sie ständig meine Augen. Bewegen sie sich jetzt  l a n g s a m  vom Bildschirm weg, bis die Münze verschwindet.

Lassen Sie diese Münze verschwinden!

Wenn es Ihnen nicht gelingt, die Münze verschwinden zu lassen, sollten Sie noch etwas mit dem Abstand zum Monitor experimentieren. Die Münze ist gleich wieder da, wenn die Entfernung zu groß ist! Das ist nur ein kleiner Bereich und hängt von der Bildgröße auf Ihrem Monitor ab.

Ist die Münze verschwunden, dann haben Sie den blinden Fleck Ihres Auges über die Münze gebracht. Der blinde Fleck ist Ihnen sicher bekannt; nur kurz zur Erinnerung: Das ist die Stelle im Auge, wo der Sehnerv die Netzhaut verlässt. Diese Stelle ist beim Menschen nicht mit Sinneszellen besetzt. Sobald wir ein Auge schließen, müssten wir eigentlich ständig ein „Loch“ sehen und zwar etwas seitlich (15°) vom Punkt des schärfsten Sehens. Unser Gehirn füllt ihn aber auf mit Sinneseindrücken, die es aus der Umgebung des blinden Flecks gewinnt. Es stellt eine Vermutung an: was um den blinden Fleck herum zu sehen ist, muss auch dort zu sehen sein. Gewissermaßen wettet unser Gehirn, und oft genug gewinnt es diese Wette auch. Im Fall der Münze verliert es sie! Das passiert ganz von selbst, unbewusst, und wir können uns nicht dagegen wehren.

Abgesehen vom blinden Fleck des Auges gibt es eine Reihe ähnlicher Mechanismen. Unser Gehirn stellt Vermutungen über unsere Umwelt an, wenn Informationen fehlen. Es ergänzt dann und erfindet Dinge. (1)

Der Zauberkünstler sucht nach Lücken in der Wahrnehmung des Zuschauers. Durch Vermutungen versucht der Zuschauer diese Lücken zu schließen. Er wettet: die Münze ist in der Hand des Zauberers. Aber der Zauberer sorgt dafür, dass der Zuschauer diese Wette verliert – die Münze ist verschwunden…

(1) Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen – Die Intelligenz des Unbewußten und die Macht der Intuition. München, 4. Auflage 2008, S. 50ff.

Glaube ist Macht!

Autor: Peter GrandtWeitersagen!

Glauben Sie an Zauberei? An Auferstehung?

Der Zauberer hat doch, seit man sich an den ehemals polytechnischen Oberschulen wieder auf den Religionsunterricht konzentriert, als einziger kein Glaubwürdigkeitsproblem. Ganz anders ergeht es den Jüngern unserer Marktwirtschaft. Hedgefonds-Manager sind heute auch nicht mehr, was die Milliardäre früher mal waren.

George Soros - Die Analyse der Finanzkrise...

George Soros hat Milliarden am Kapitalmarkt gescheffelt. In seinem Buch „Die Analyse der Finanzkrise…und was sie bedeutet – weltweit“ liest sich der legendäre Hedgefonds-Manager wie der große Bruder von Karl Marx: Finanzsystem zerschlagen. Banken in staatlicher Hand sind immer noch besser, als ein Bankensystem, das nicht funktioniert. Leerverkäufe sollten durch geborgte Aktien gedeckt sein. Er wünscht Staatsaufsicht, eine gerechtere Einkommensverteilung, bessere Sozialleistungen, verbesserte Bildung, geringere Militärausgaben, Hilfe für Entwicklungsländer. „Ein ungeheuer beeindruckendes und stattliches Gebäude, das internationale Finanzsystem, ist nicht durch Einwirkungen von außen zusammengebrochen, sondern weil es schlecht durchdacht war.“

Will man das denn glauben? Gibt es denn gar keine Kapitalistenehre mehr? Gemeingefährliche Verräter schließen Zauberer aus ihren Zirkeln aus…

Karl Marx hat mit seinem Buch „Das Kapital“ übrigens kein großes Kapital anhäufen können. Geld hat er aber verdient, und jetzt halten Sie sich fest: mit Börsenspekulationen!

Glauben Sie noch immer nicht an Reinkarnation?

Die Macht des Wortes in der Zauberkunst – Teil 2

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

Vor einiger Zeit schrieb ich über die Macht des Wortes in der Zauberkunst. Gestern las ich etwas, was über das reine Wort weit hinaus geht und ich hierzu unbedingt weiter geben möchte.

Mein Vorbild und Guru, der spanische Zauberkünstler Juan Tamariz, schreibt in der amerikanischen Fachzeitschrift „Genii„:

Der Spanische Zauberkünstler Juan Tamariz
Juan Tamariz

„Ich benutze Timing und Ablenkung, aber wirklich wichtig ist vor allem das Erinnerungsvermögen. Ich habe dies über 20 Jahre studiert und habe gelernt das Erinnerungsvermögen der Zuschauer ‚gegen sie‘ zu benutzen. Das Langzeitgedächtnis ist chemisch basierend, das Kurzzeitgedächtnis elektrisch. Ein kurzer Eindruck, ein elektrischer Gedanke also, braucht ein Weilchen, bis er chemisch wird. Ich weiß, wie man den kurzen Eindruck noch kürzer machen kann. Was im elektrischen Gedächtnis passiert, kann von Dingen gelöscht werden, die in das chemische Gedächtnis übergehen. Dies und Ablenkung nutzend, kann ich ein Kartenspiel in voller Sicht sortieren. Ich kann Menschen dazu bringen, zu glauben, sie hätten ein Kartenspiel gemischt, obwohl sie es nur abgehoben haben. Sie erinnern sich an Dinge, die nie geschehen sind und vergessen tatsächlich Passiertes.“

Ist Zauberkunst nicht was Wunderbares? Ich muß noch viel lernen…

Einfach unglaublich

Autor: Markus Teubert, Robert EsslWeitersagen!

Habe ich zuletzt über „die Macht des Wortes in der Zauberkunst“ geschrieben, werde ich jetzt ssdfasfsadfasfasfasfasdfasdf. Die Asasdfafa sdfasdfadfagadfgadfsfg dennoch asdf, asdasfsfasdfsd bislang dfasfffasdfa Nate Leipzig asdfasdfasdfasd wichtig. Zaubershow möglichst asdfasdfsasdfs adfasdfasasdfasdf. asdfasfaafdffsafAsfasffaasdffsdfasdfasdfasdfaf Karten und andere Gegenstände. Aber asdfsdfasdfasdfasdfsdfasdfasdfadsfsdf linke Hand asdfasdfsdafsdfasf. Asdfasdfasdfas dfasdf asdfasdfadsf, wie echte Zauberei. Asdf ein sdfasdf sdfa sdfsdfasdfs dafdsf asdfasfsfggadf. Asdfasdfa sdfasdfasdfsdfasdf nicht ganz billig. asdfasdasdfsdfsdf keine Kosten und Mühen. Asdfasdfasd fasdfasdfasdfsdf lohnt sich garantiert asdfasdsdfasdf. Asdfasdfasdfsdf Hellsehen asdfasdfasdf asdafasdfsfgsdgsdfasdfasdf bestes Ergebnis.

Diese Feinheit sdafasdfasdfasdfsdfasdfasdfasdfasdf und sdffasdfaeesdfaasf ein anderes asdfasd fafasdfasdfasasdfsdfsdfasdfasdfasdfasdfa, dfasdfsd fasdfasdfasdfasdfsadfasdfasdf. Asdfasddfsad wenngleich fsdfsdfsadfasfd asdfasdfasdfasdfsdfasdfaasdfasdfsdfsadfsdfadfasdf. Wir haben meistens asdfsdfasdfafasdfasasfasdffsadfdfasdfasdfsdf verwendet und sind damit sehr zufrieden. Asdfsdfa sdfsadfasfasdf, aber Peter asdadsffsfsafasdfasf. Nicht immer aasdfsad afasdfas dfaasdfasdf Zuschauer asdfasdfadfsasaaa sdfasdfasdfasdfsdfasdfasd erscheint fraglich. Eine andere Möglichkeit wäre asdfasdfasdfsdfsdfasdfasdfsdfsdfasdfadsfasdf. Asdfsdfasdfasdfsd fasdfasdfasdfasdfasf viel Übung, asdfas und dfasdfa sdfsdfasdfasdfasdfsd Erfahrung asdfasdfasdfasdfasdfsdfsdfasdfsdfas dfasdfasdf reiner Zufall asdfasdfasdfasdfasdfasdfsdfsda Peter Hacks in „Maßgaben der Kunst“ genauso wie Derren Brown in „Absolute Magic“. Afsdfsdfasdfasdfasdfsdfasdfasdfasdf perfekte Gedankenübertragung asdfa sdfasdfasdfas dfasdfasdfasdfasdfasadffaZaubershow Leipzig Zuschauer asdfasdfasadfasdfdfggdf Freiheitsgrad ist nicht zu übertreffen asdfasdfsdfasdfasdfsdfasdasdfsdffsd selbst überlassen. Dies führt dazu, dass eine dfsdfasdasdfsdffsdasdf sdfasdfasdfasdfasfasdfsdfa mit asdfasdfasadfafsdfs sogar die Lottozahlen totsicher vorhersagen. Zaubershow nur bei schönem Wetter Zauberer Wunder Punkt. Asdfasdfsdfsasdfasdfasdfsdfasdfas sieht so aus asdfsdfasdfasdfasdf aber kein Zufall.

Afasdfasdfasdfasdfasf Neid anderer Zauberkünstler asdfasdfasdfasdfsdf sdfasdfasdfaasdfsd fsdfdfsdf unserer Zaubershow sdfasdfsfsdfsdfasdfsdd Wunder Punkt fasdfa sdfsdfasdfasdfasdfasdf, aber Zauberkünstler es ist mindestens asdfsdfsdfasdfasdfasdf hundertprozentig asdfsdfsdfsdfsdf. Eine bessere Lösung wäre asdfasdfas oberste Karte asdfasdfsdfsadfadd sfsdf sadfadssdfsdfsdfasdfsdaf fast unsichtbar sdfasdkfalösdfjaskldfjas kfaösdfkj, sdlsdfk asdöfl aösdfajsdklf Schnickschnack dfd lkfjasldkfjasdfsdfasdfasdfasdfasdfasdfsd kaputt wenngleich kaputtfasdfasdfasdfas dfasdfasdf asdfas dfas, dfasdfa sdfasdfasdfffffa sdfsdfasdf afdasffsdaff. Ettliche Asdfsdfsdfasdfsdfsdfasdffaaaaasdfasdf großer Bühne und sdafasdfasdfasdfsdf im kleinen Rahmen asdfsdfasdfasdfsdf etwas zu verändern, um asdfsdfsdfsaasd fsdfassdssdffsddfasdasdfasdf. Und unbedingt zerreissen fadfasfdsdfdfsdffsdsdfadfaasdf in der Mitte falten und asdfdfasdfa sdfasdfsdfasdf. Dabei macht es Sdafsdfas dfasdfasdfasdfasfsdff sieht immer beeindruckend aus asdfsdfasdfasdfafasdsdf.  dsasdfsdfasdfasdfasdasdffdsfsfsfsfsfsfsfs fsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfsfs und wenn Sie das beherzigen, wird Ihr Publikum toben.

Den neuesten Artikel von Markus musste ich ein wenig zensieren: Er beinhaltet höchst brisantes Material. Manches ist sogar revolutionär. Wir selbst werden das meiste davon gleich in unserer nächsten Show verwenden. Die Veröffentlichung hätte den Unmut vieler Zauberkünstler auf uns gezogen.

Zauberkunst und Fotografie

Autor: Robert EsslWeitersagen!

Auf der Suche nach einem Motiv für unser neues Plakat habe ich versucht das Löffelverbiegen fotografisch darzustellen. Das Ergebnis: ein paar schöne Bilder, einen Abend lang Spaß, aber nichts Brauchbares dabei. Auf jeden Fall eine interessante Erfahrung einen magischen Effekt in einem Bild festhalten zu wollen.

Löffelverbiegen

Die Macht des Wortes in der Zauberkunst

Autor: Markus TeubertWeitersagen!

„Im Anfang war das Wort“ sagen die Bibel und Goethe.

Der moderne Kommunikationswissenschaftler hat hingegen herausgefunden, dass die menschliche Kommunikation nur zu 7 Prozent über den Inhalt der Worte funktioniert.

Ich glaube, in der Zauberkunst trägt das Wort wesentlich zur Täuschung und emotionalen Beteiligung der Zuschauer bei.

Der großartige Münchener Zauberkünstler Jörg Alexander sagt z.B. wenn er ein Seil zerschneidet: „Die Schere durchtrennt das Seil Faser für Faser.“ Wenn die Erbse beim Hütchenspiel unter das Glas, in die Nuss wandert, benutzt er die Formulierung „…wie ein Lichtstrahl“.

Jörg erzeugt so ganz bewusst bestimmte Bilder im Kopf seiner Zuhörer. Niemand wird mehr vergessen oder anzweifeln, dass das Seil tatsächlich zerschnitten wurde. Und was für eine Steigerung der magischen Wirkung, wenn ich mir vorstelle, dass die Erbse das Glas wie ein Lichtstrahl durchdringt!

Davon inspiriert, habe ich mir meinen Vortrag zum klassischen Ringspiel erarbeitet:

Ständig benutze ich Wörter wie Stahl, massiv, solide, fest verschlossen, kugelsicher, wasserdicht, usw. Ich spreche von „hermetisch voneinander getrennten“ und von „untrennbar miteinander verketteten“ Ringen. Damit etabliere ich (hoffentlich ;-)) bestimmte Assoziationen in den Köpfen der Zuschauer. Das wiederum führt zu einem stärkeren magischen Erlebnis.

Wenn ich sage: „Bitte untersuchen Sie den Gegenstand nochmals.“ impliziert dies automatisch, dass der Gegenstand schon einmal untersucht wurde! Wenn ich rekapituliere: „Sie haben gemischt, dann haben Sie eine Karte bestimmt, dann Sie eine Zahl“ habe ich vielleicht eine für die Methode wichtige Reihenfolge vertauscht. Außerdem hat der Zuschauer vielleicht nicht gemischt, sondern nur abgehoben (da er im Kunststück vorher tatsächlich gemischt hat und ich körpersprachliche Mittel zusätzlich nutze, fällt es ihm auch sehr schwer, hier nicht zu zustimmen – aber wir schweifen ab ;-)).

Zu guter Letzt: Wir erzeugen also mit unseren Wörtern Bilder im Kopf des Zuhörers. Und ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Damit behalten also auch die modernen Kommunikationswissenschaftler recht. 😉

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